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SPD Laboe

Die Südmole - eine Herausforderung

Fraktion vor Ort

Wir verstehen die öffentliche Aufregung über die Neuplanung und die neuen Kosten der dringend notwendigen Sanierung der Südmole.

Wir haben mitgestimmt bei der Entscheidung eine andere Variante zu wählen - so wie wir auch bei der ursprünglichen Entscheidung 2022 bereits gegen die Verkürzung der Mole waren. In "Dit un Dat" haben wir damals und heute darüber berichtet. Die nun vorliegende Planung wird deutlich teurer. Allein der Blick auf die Zahlen reicht jedoch nicht aus, da weiterhin gute Argumente für die Lösung mit vorgesetzten Spundwänden sprechen:

1. Der Schwell im Hafen wird bei der aktuellen Molenform reduziert. Eine Verkürzung der Mole birgt hierzu ein erhebliches Risiko.

2. Die Betriebskosten der nun beschlossenen Variante sind erheblich niedriger als die der vorherigen Variante, die regelmäßige Austauscharbeiten fordert.

3. Auch die Kosten der vorherigen Planung sind nicht allumfänglich berechnet worden. Auch híer blieben viele Fragezeichen beispielsweise zur Entsorgung von Altlasten. Die allgemeine Baukostensteigerung betrifft alle Optionen, so dass die Aussage einer Steigeurng von 400.000€ stark verkürzt ist. Die Kosten der Sanierung werden nicht allein von den SteuerzahlerInnen getragen, sondern insbesondere auf die NutzerInnen der Hafens umgelegt. In diesem Sinne sollte auch eine für diese Gruppe bessere Lösung gebaut werden.

 
 
 

 

Unsere Landesvorsitzende: Serpil Midyatli